Eigentlich zeige ich ja meine Eigenkreationen ja lieber erst dann, wenn sie fertig und mehr oder weniger gelungen sind.

Aber wie es sich für einen richtigen Blog gehört, will ich diesmal über „Work in Progress“ berichten: Vergangenes Wochenende habe ich mir bei Wolle Rödel dicke Winterwolle namens „BIG“ gekauft. Daraus werde ich mir eine kuschelig-warme Jacke stricken. Mich juckt es schon gehörig in den Fingern, endlich loszulegen. Mit Nadelstärke 10 dürfte das Teil ja extrem schnell fertig sein.

Da die Wolle so dick ist, habe ich mich damit angefreundet, dass Sie zu 47 Prozent aus Polyacryl besteht. Die anderen 53 Prozent sind allerdings Schurwolle. Ich hoffe, dass die Jacke durch den Kunststoff-Anteil etwas leichter wird und sich dadurch nicht so schnell aushängt und zipfelig wird.

Die erste Maschenprobe habe ich schon gemacht: Für 10 Zentimeter Breite reichen lediglich 10 Maschen. Und um 10 Zentimeter hoch zu stricken, brauche ich nur 14 Reihen. In den Angaben zur Maschenprobe auf dem Etikett stehen interessanterweise wieder ganz andere Werte. Daran habe ich wieder mal gesehen, wie wichtig es ist, seine eigene Maschenprobe zu stricken – auch wenn’s lästig ist, weil ich ja am liebsten gleich losstarten will.