Mohairwolle

Die Mohairwolle in ihrer orginal Verpackung

Mohairwolle verstricke ich besonders gern. Durch die vielen kleinen Härchen wärmt dieses versponnene Ziegenhaar wunderbar, das Gestrickte wirkt flauschig. Besonders empfindliche Menschen finden allerdings, dass Mohairwolle kratzt. Das hängt natürlich auch von der jeweiligen Garnmarke, der Art der Herstellung und den Beimischungen anderer Fasern ab, die Mohair sanfter machen können. Am besten testet ihr beim Wollkauf mit Hilfe eines Knäuels, das ihr für ein, zwei Minuten an den Hals haltet, ob ihr die Wolle als (zu) kratzig empfindet.

Ich bin da relativ tolerant. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich in einem Berliner Wollgeschäft* diese wunderschönen Stränge mit handgefärbter Mohairwolle entdeckt habe. Sie stammt von der Manufaktur Colinette aus Wales und kann unter www.colinette.com auch online bestellt werden. Ich habe mich für die Farbenkombi „kingfisher“ entschieden.

Die Mohainwolle in ihrer natürlichen Form.

Da bekommt man doch wirklich Lust, gleich loszustricken….

Außer Mohair enthält das Garn 22 Prozent Wolle und fünf Prozent Nylon. Nylon ist natürlich nicht ganz so prickelnd, dürfte aber dafür sorgen, dass die Wolle beim Verarbeiten nicht allzu schnell reißt und das Gestrickte stabiler ist.

Ich habe beschlossen, mir aus den vier Strängen ein Schultertuch zu stricken. Wenn’s nicht ganz so kalt ist, kann man es solo als Jackenersatz tragen. Im tiefen Winter ist es ein super warmer Schal.

Bin schon fast fertig…

* Wo sich der Laden befindet, schreibe ich nicht, weil ich dort nicht sehr gut beraten wurde und keine Werbung dafür machen möchte.

dIe Mohainwolle noch verpackt. Hier erkennt man die wunderschönen Farben und wie flauschig sie ist.

DIe Mohainwolle im Strang. Gut zu erkennen: Die wunderschönen Farben.