An zwei Abenden habe ich diesen Loop für meinen jüngsten Sohn gestrickt – und es waren nicht einmal besonders lange Abende. Ich habe mich für ein einfaches Perlmuster entschieden, das dafür sorgt, dass sich die Kanten nicht einrollen. Das Garn ist auffällig genug, da muss man sich nicht noch mit einem komplizierten Strickmuster herumschlagen, finde ich.

Auf Wunsch meines Sohnes ist der Loop ist 2,10 Meter lang geworden und lässt sich dreimal um den Hals wickeln. Wem das zu viel und zu warm (!) ist, der kann ihn auch nur 1,40 bis 1,50 Meter lang machen. Dann reicht’s für zwei lockere Wicklungen.

Material:

3 Knäuel (á 100 g) McWool Chain von Lana Grossa
Stricknadel Stärke 8

Anleitung:

Schlage 24 Maschen an.
Stricke abwechselnd 1 Masche rechts, eine Masche links
Achte in der folgenden Reihe darauf, dass du auf jede linke Masche eine rechte strickst – uns auf jede rechte eine linke.

(Ansonsten ergibt sich ein Rippenmuster. Und dann wird der Loop speziell bei dieser dicken Wolle zu voluminös – und schmäler, weil sich das Rippenmuster ja noch zusammenzieht.)

Stricke im Perlmuster bis du die Länge von 2,10 Metern erreicht hast.
Kette die Maschen ab und nähe die beiden Enden zusammen. (Oder nicht – dann hast du einen ganz normalen Schal.) Fäden vernähen nicht vergessen!

Allgemeiner Tipp für Schals und Loops aus dickem Garn: Werden sie im klassischen Rippen- oder Patentmuster gestrickt, zieht sich das Gestrickte zusammen und wird dadurch etwas dicker. Wickelt man den Schal oder Loop eng um den Hals, kann sich das unangenehm steif anfühlen – á la Halskrause. Nicht so toll. Eine Maschenprobe im geplanten Muster ist daher sinnvoll – auch wenn man natürlich viel lieber gleich mit dem Schal loslegen möchte!