Das Puschelgarn und die Länge macht diese Eierwärmer zu etwas Besonderem. Leider hat Lana Grossa den Vertrieb des Puschelgarns „Pep“ eingestellt. Für meine Eierwärmer hatte ich noch einige bunte Pep-Reste im Vorrat. Alternativ dazu sind alle langhaarigen, genoppten oder wuscheligen Effektgarne geeignet. Besonders schön (aber auch ein bisschen teurer) ist Angorawolle.

Damit der Zipfelmützen-Look der Eierwärmer perfekt zur Geltung kommt, ist es wichtig, dass sie straff gehäkelt werden. Grundsätzlich ist ein klassisches Baumwoll-Topflappengarn empfehlenswert. Das sollte jedoch mit einer eher dünneren Häkelnadel verarbeitet werden. Das ergibt ein dichtes Maschenbild – und sorgt für Standfestigkeit.

Detailansicht

Detailansicht

Anleitung:

24 Maschen im Wuschelwolle anschlagen und zur Runde schließen. Zwei (oder je nach Lust und Laune auch mehr) Runden halbe Stäbchen in der Puschelwolle häkeln. Danach mit dem Baumwollgarn loslegen.

Exakt an der Übergangsstelle zwischen Puschel- und Baumwollgarn häkelst du in allen folgenden Reihen zwei Halbstäbchen zu einem zusammen. Dazu häkelst du das erste Stäbchen nicht ganz fertig, sondern fängst gleich das zweite an und danach führst du den Faden durch alle Schlaufen.

Eine gute Illustration dazu gibt’s in der Häkelschule der Frauenzeitschrift Brigitte unter:
www.brigitte.de/wohnen/selbermachen

So lange es geht, nach oben häkeln. Beenden, wenn nur noch drei Maschen gehäkelt werden können.

Ausarbeiten: Fäden vernähen (eh klar). Und auf die Spitze des Eierwärmers noch den abschließenden Puschel in Form eines einfachen Bommels nähen.(Hier findest du die Anleitung)