Schnell gemacht und fast so schön wie ein deutlich aufwändiger zu bastelnder Bommel ist dieser Puschel, der streng genommen eine Quaste ist.

Anleitung für Bommel

1. Schritt: Voraussetzungen

Dazu brauchst du etwa 75 cm Mohair, Angora oder anderes eher wuscheliges Garn.

2. Schritt: Garn um den Finger wickeln

Das wickelst du mindestens 8 Mal um die geschlossenen Zeige- und Mittelfinger. (kleiner Tipp: Rechtshänder nehmen am besten die Finger der linken Hand).

3. Schritt: Faden fädeln

Danach fädelst du den Faden durch eine Stopfnadel (mit stumpfer Spitze) und führst ihn dreimal fest durch die Schlaufe – und zwar so, dass jedes Mal ein Knoten entsteht. Am besten so, dass der Anfangsfaden gegenüber dieser Fixierung liegt.

4. Schritt: Restfaden fixieren und festmachen

Anschließend die Schlaufe von den Fingern nehmen. Die fixierte Stelle bildet den unteren Punkt des Puschels.
Jetzt wird’s ein bisschen knifflig: Den Restfaden noch dreimal um die Fixierung herum wickeln und mit ein paar Stichen festmachen. Den Restfaden hängen lassen, da er zum Annähen des Puschels dienen kann.

5. Schritt: Aufschneiden

Als Letztes die Schlaufen am oberen Ende aufschneiden, den Puschel schön in Form zupfen. Fertig.

Hifreiches Video und Fazit

Wie die Bommel bei mir aussehen, könnt ihr am Titelbild sehen. Ich verwende diesen Bommel für die bunten Eierwärmer und sieht meiner Meinung nach sehr gut aus. Ein letzter Tipp noch: Achtet wirklich auf den Garn, bei sehr groben Garnen   kommt kein wirklicher Bommel zustande, sondern nur träge hängende Fäden.

 

Der Vollständigkeit halbe, am Ende noch kurz eine Anmerkung: Für einen echten Bommel, wie man sie von klassischen Pudelmützen kennt, braucht man zwei Papierschablonen. Mir persönlich ist das für die Eierwärmer ein bisschen zu aufwändig, aber es ist eine gute Alternative für Mützen bei der manchmal eine andere Art von Bommel benötigt wird.

Wie das funktioniert, könnt ihr auf einem Youtube-Video von Silke Kraft sehr schön sehen.